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Hof als Station auf dem Jakobusweg (Jakobsweg)

Stand: 16.11.2016

"In Bezug auf historische Pilgerrouten blickt die Stadt Hof auf eine lange Geschichte zurück: Bereits im 15. Jahrhundert wurde es in Franken wie in Sachsen Mode, nach Santiago de Compostela zu pilgern. Da Hof an verschiedenen Fernverkehrsstraßen lag - zum Beispiel die „Via Imperii“ sowie die alte Straße von Zwickau über Oelsnitz i. V. nach Hof -, zogen immer wieder Jakobuspilger durch die Stadt. Der Hofer Chronist Enoch Widmann berichtet sogar von der Gründung einer Jakobusbruderschaft. Als Anlass hierfür wird angegeben, „dass etliche burger allhie zu S.Jacob dem weitern zu Compostell gewsen und viel uncosten und gefahr daruber ausgestanden hätten“. Zum Dank für ihre glückliche Heimkehr stifteten die Pilger im Jahr 1487 in der Michaeliskirche zu Hof einen Altar zu Ehren des Apostels, ordneten eine Messlesung an und richteten eine Herberge für die durchziehenden Jakobsbrüder mit etlichen Betten ein. Bereits seit 1999 erinnert eine Tafel an der St. Marienkirche an die Stelle, wo einst das Pilgerhospiz stand. Die Tafel wurde durch den Hofer Hans Meyer initiiert." (Bild, siehe unten)

 



(Quelle: Wikipedia. Klicken Sie auf das Bild.)

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Die Pilgerherberge in Hof

Die Pilgerherberge am Klosterhof bietet 4 Betten, sowie Sanitäranlagen und einen kleinen Aufenthaltsraum. Eine Gebühr wird nicht erhoben, aber eine Spende von 8 Euro ist erwünscht. Der Schlüssel kann rund um die Uhr im gegenüberliegenden "Seniorenhaus am Klosterhof" abgeholt werden. Hier bekommen Sie auch einen Pilgerstempel. Ebenfalls am Klosterhof befindet sich der "Ort der Stille". Bänke, eine Glocke und ein Kreuz laden zur Besinnung ein. (Weitere Infos zu Hotels in Hof.)

Pilgerherberge am Klosterhof
Klostertor 2
95028 Hof

Haus am Klosterhof
Lessingstr. 4
95028 Hof
Tel. (0 92 81) 837-300
Fax (0 92 81) 837-261
E-Mail

Weiter Informationen im Flyer pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich

Alle Orte finden Sie auch, wenn Sie auf diese Google-Map klicken.

 

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.
  

Eingang zur Pilgerherberge am Klosterhof
Gedenktafel für das ehemalige Pilgerhospiz in Hof an der St. Marienkirche

Der "Ort der Stille" gegenüber der Pilgerherberge am Klosterhof
 

Klicken Sie auf die einzelnen Stempel um zu sehen, wo Sie diese erhalten können.

Ihr Pilgerberater und Pate der Pilgerherberge in Hof

Günter Müller

Fichtenweg 2, 95189 Köditz (bei Hof/Saale)
Tel. (0 92 81) 6 36 19, Mobil (0170) 4 718 370
E-Mail

Herr Müller berät Sie auch zu den Pilgerwegen in:
Franken und Süddeutschland, Frankreich und Spanien

 

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Presse und Rundfunk

  • Der Mann hinter dem Hofer Jakobsweg - Viele Berichte drehen sich um den Pilgerweg in der Region. Wir blicken hinter die Kulissen und entdecken dort Günter Müller (Frankenpost vom 13.07.2013)
  • Alle Wege führen durch Hof - In den vergangenen Monaten sind Menschen aus Rom, Zürich, Swinemünde oder Tartu in Estland durch Hof gewandert. Die Stadt ist ein Knotenpunkt im europäischen Netz der Jakobswege - auf denen in allen Richtungen reger Betrieb herrscht (Frankenpost vom 01.12.2012)
  • Ort der Einkehr und Besinnung - Mehr als 100 Gäste kommen zur Einweihung der Pilgerherberge am Klosterhof (Frankenpost vom 12.07.2012)
  • Pilgerherberge Hof - Ein Novum in Nordbayern/ Von Annerose Zuber (mp3, Bayerischer Rundfunk)
  • Einweihung am 7. Juli 2012
     
      
     
  • Ort der Ruhe für Pilger - Hof hat jetzt eine Pilgerherberge: Müde Wanderer können sich im ehemaligen Klarissenkloster an der Lessingstraße einquartieren. Günter Müller, selbst ein Suchender, sieht nach dem Rechten (Frankenpost vom 24.05.2012)

Zum Thema

 

Karte mit dem Verlauf der Jakobswege durch Hof (Quelle: Stadt Hof). Zum Vergrößern klicken.


1= Hospitalkirche, 2= St. Michaelis
3= St. Marien, 4= St. Lorenz
H= Hotel, JH= Jugendherberge
I= Tourist-Information

Die Jakobs-Bruderschaft in Hof

"Mehrere Bürger von Hof kehrten 1487 von einer Wallfahrt zu dem heiligen Jakob von Compostela zurück. Bald sammelten sich Jakobsbrüder in einer Genossenschaft, die am Tage ihres Patrons ihr großes Totenfest feierten; sie brachten das Einkommen der Pfründe aber nicht so hoch, daß dieselbe die bischöflich Bestätigung erlangte; gleichwohl hatten sie einen, von der Landesherrschaft ernannten Priester; für durchreisende Brüder war nahe bei St. Nikolaus (die Nikolaikapelle stand bis 1553 in der Altstadt) ein Nachtlager bereitet. Zuletzt belief sich das Einkommen auf 26 fl. Herrengilt, dazu gehörte noch ein Fischwasser in der Saale bei Förbau. 1503 stiftete ein Bürger Hans Erbesmann 50 fl. für einen Jahrtag." (Beschreibung der Pfarrei der Stadt Hof, 1915, S. 23f.)

 

 

Jakobuskirchen im Dekanat Hof

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© Pfr. Johannes Taig

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