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Die Druckausgabe erscheint zweimal jährlich im Juni und im Dezember. Sollten Sie keinen Hospitalbrief erhalten haben, geben Sie bitte im Pfarramt Bescheid. Der Hospitalbrief liegt auch in unseren Kirchen aus. Hier können Sie den Sommer-Hospitalbrief schon als PDF lesen. Er wird in der Woche vor Pfingsten in die Haushalte verteilt.

Mai 2013  

Nachrichten
 

Rückblick

Konfirmation und Konfirmationsjubiläen
 

Immer aktuelle Informationen


  Alle aktuellen Termine finden Sie im Terminkalender unter "Gemeindeveranstaltungen".


Die Druckausgabe des Hospitalbriefs als PDF-Datei pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich 
 
  Juni 2013 (40 Seiten, 2,3 MB)  
  Dezember 2012 (48 Seiten, 3 MB) Juni 2012 (44 Seiten 3 MB)
  Dezember 2011 (44 Seiten 3 MB) Juni 2011 (48 Seiten, 2,3 MB)
  Dezember 2010 (44 Seiten, 3 MB) Juni 2010 (44 Seiten, 2 MB)
  Dezember 2009 (44 Seiten, 2,4 MB) Juni 2009 (44 Seiten, 2 MB)
  Dezember 2008 (44 Seiten, 2,6 MB) Juli 2008 (48 Seiten, 2,3 MB)
  Dezember 2007 (36 Seiten, 1,9 MB) Juni 2007 (40 Seiten, 1,8 MB)
  Dezember 2006 (36 Seiten, 1,9 MB) Juli 2006 (40 Seiten, 2,1 MB)
  Dezember 2005 (40 Seiten, 2,9 MB) Mai 2005 (36 Seiten, 1,4 MB)
  Dezember 2004 (36 Seiten, 1,7 MB) Juni 2004 (24 Seiten, 850 KB)
  Dezember 2003 (28 Seiten, 1,2 MB) Juni 2003 (24 Seiten, 950 KB)
  Dezember 2002 (28 Seiten, 1,2 MB)  

pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlichTipp: Zum Download von PDF- Dateien mit rechter Maustaste auf das Link klicken, dann auf "Ziel speichern unter". Holen Sie sich zum Lesen den Adobe Reader.
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Tauferinnerungsfeier am 14. Juli 2013 um 9.30 Uhr in der Hospitalkirche

 


Bild von der Tauferinnerungsfeier am 8. Juli 2012


An jedem 2. Julisonntag, also am 14. Juli 2013 laden wir unsere Kinder um 9.30 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in die Hospitalkirche ein, zu dem auch die Eltern herzlich eingeladen sind. Wir feiern Tauferinnerung. Eltern und Kinder werden gebeten, ihre Taufkerze und ihren Taufspruch (siehe Taufurkunde) mitzubringen.
Wir singen Lieder zum Keyboard, erneuern das Bekenntnis unseres Glaubens. Wir zünden wir die Taufkerzen an. Eltern und Kinder sind eingeladen, sich gemeinsam segnen zu lassen, wie das auch zur Taufe geschah. Getauft kann man aber nur einmal werden. Aber wer weiß, vielleicht gibt es Eltern, die ein Kind haben, das noch nicht getauft ist. In diesem Gottesdienst wäre eine gute Gelegenheit dazu.


Erntedank für Eltern und Kinder am 7. Oktober 2012

Das Bild vergrößert (2,5 MB)


Am 7. Oktober 2012 um 9.30 Uhr feierten Eltern und Kinder Erntedank in der Hospitalkirche (Bild oben von der Feier 2010). Pfr. Taig erzählte die Geschichte von Klaus, der einen Kürbis in die Kirche schleppt. Dabei ergibt sich ein Gespräch mit seinem Freund Volker über den Sinn des Erntedankfestes. Zufall: Auch Rene Dolling brachte einen großen Kürbis mit. Leider sind die Bilder, die Pfr. Taig gemacht hat, nichts geworden. Hat jemand noch ein Bild?
Auch 2013 laden wir Euch alle zum Erntedank am 6. Oktober 2013 um 9.30 Uhr in die Hospitalkirche ein.


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14. Gemeindefest von Hospital und St. Michaelis im Innenhof des Hospitals am Sonntag, 9. Juni 2013

So war's letztes Jahr ...

Klicken Sie auf die einzelnen Bilder um eine vergrößerte Ansicht zu erhalten.

"Gott wählt - und was ihm dabei wichtig ist"

... so lautete das Motto des Familiengottesdienstes zum Gemeindefest, zu dem sich am Sonntagmorgen um 10 Uhr auch dieses Jahr wieder viele Gäste im Innenhof des Hospitals eingefunden hatten. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom CVJM-Posaunenchor unter Leitung von Stadt- und Dekanatskantor Georg Stanek gestaltet. Wie schon der Sommerhospitalbrief, so stand auch das Gemeindefest ganz im Zeichen der Kirchenvorstandswahl am 21. Oktober 2012. Etliche KandidatInnen waren anwesend und an einem orangefarbenen Namensschild erkennbar. Die Predigt und alle weiteren Texte können Sie hier nachlesen. pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich


Direkt hinter dem Posaunenchor war schon der Bläsernachwuchs anwesend.

Für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt. Für die Musik am Nachmittag sorgte Bernd Günther mit seinem Akkordeon und animierte ganz ohne Verstärker und Micro die Gäste zum Mitsingen.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben: An die KuchenbäckerInnen, die KinderbetreuerInnen, die HelferInnen an den Ständen und besonders an Mesner Manfred Neubert für die Gesamtorganisation. Dank auch an Frau Dippold, Heimleiterin des Altenheims der Hospitalstiftung, die uns wieder die Infrastruktur des Heims zur Verfügung gestellt hat.                  Pfr. Taig

 


Zahlreiche BewohnerInnen des Seniorenhauses ließen es sich nicht nehmen, am Gottesdienst im Freien teilzunehmen, auch wenn die Sonne bis zum Nachmittag auf sich warten ließ.


Jeder Gottesdienstbesucher bekam ein solches Lesezeichen, das nicht etwa - wie jemand vermutete - im Amt für Gemeindedienst gekauft, sondern selbst entworfen und hergestellt worden war. Ein herzliches Dankeschön an Karin Kahmeyer.

Die Kinder verteilten die Lesezeichen an die Gottesdienstbesucher.


Vorne vier Konfirmandinnen, die ihr Gemeindepraktikum als
Helferinnen beim Gemeindefest absolvierten.


Die Kinder waren am Nachmittag voll beschäftigt, z.B. mit dem Basteln von Herzen aus Glasperlen.


Dieses Jahr gab's wieder eine Hüpfburg. Endlich!

© Fotos: Katja Bude/ Johannes Taig

nach obenDas nächste Gemeindefest findet am 09. Juni 2013 statt.

Hospital ist Gründungsmitglied beim Gemeindebund Bayern


Die Hospitalkirchengemeinde ist Mitglied im Gemeindebund BayernAm 26. Mai 2011 hatte der Kirchenvorstand beschlossen, dem Gemeindebund Bayern beizutreten. Wir berichteten im Hospitalbrief vom Juni 2011 (S.15). Dieser Gemeindebund ist aus dem Forum Aufbruch Gemeinde hervorgegangen. Deshalb finden Sie das entsprechende Logo auch auf unserer Homepage. Am 4. Februar 2012 trafen sich in Nürnberg VertreterInnen aus 16 bayerischen Kirchengemeinden um den Gemeindebund offiziell zu gründen. Die Hospitalkirche war durch Kirchenvorsteherin Ursula Rudisch und Pfr. Taig vertreten (Bild oben). Pfr. Taig erklärt im Hospitalbrief vom Juni 2012 (S.27ff.), warum die Arbeit des Gemeindebundes wichtig ist.


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Konfirmandenpraktikum 2013

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.


Schlussrunde in der Werkstätte für
Behinderte.

Im integrativen Kindergarten des TPZ.

In der Werkstätte wird für die Industrie gefertigt.

Oben Bilder von 2012. Aktuelle Bilder finden Sie auf unserer Facebookseite.


Auch in diesem Jahr besuchten wir am 27. Februar und 6. März 2013 das Therapeutisch Pädagogische Zentrum (TPZ), eine Schule für körperlich und geistig behinderte Kinder und Jugendliche, und die Hochfränkischen Werkstätten, in denen Behinderte arbeiten. Neben dem Gemeindepraktikum, in dem die Konfis die Arbeit unserer eigenen Gemeinde kennenlernen, hat das Konfipraktikum das Ziel, kirchliche und diakonische Einrichtungen kennenzulernen, die übergemeindlich arbeiten. Durch die Schule wurden wir von Schülern aus der Berufsschulstufe des TPZ geführt, die offensichtlich sehr stolz auf ihre Schule sind und gerne dort lernen. In der Werkstatt für Behinderte erfuhren wir, dass dort keine Beschäftigungstherapie betrieben, sondern für die Industrie gefertigt wird. Das macht nachdenklich: Jeder von uns kann im Laufe seines Lebens behindert werden. Gut, dass es Einrichtungen gibt, die auch Menschen mit Behinderungen ein gutes Leben ermöglichen.

Eine Konfirmandin bringt den Sinn eines solchen Praktikums auf den Punkt: "Der Besuch im TPZ ist mir ganz schön unter die Haut gefahren, und ich musste über so viele Sachen nachdenken, über die ich nie nachdenke (es war natürlich auch sehr schön und interessant)."


nach obenAlles über die Konfirmation

Konfirmandenunterricht und Konfirmation

Alles über die Konfirmation

Die Konfirmanden der letzten Jahre


Der Konfirmandenunterricht findet in Hospital in zwei "Wintersemestern" jeweils vom Beginn der Schule im September bis zu den Osterferien am Mittwoch Nachmittag statt (außer in den Schulferien). Er wird von den beiden Pfarrern für die Jugendlichen in den jeweiligen Pfarrsprengeln pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich erteilt.


Präparandenunterricht
(1. Halbjahr)

In der Regel
wenn Ihr Kind in die
7. Klasse geht
.

Im Stadtbereich und in Zedtwitz
 
Sommerpause mit Gemeindepraktikum
 

Konfirmandenunterricht
(2. Halbjahr)

Wenn Ihr Kind in die
8. Klasse geht und den
Präparandenunterricht
besucht hat
.

Im Stadtbereich und in Zedtwitz
 
Sommerpause mit Gemeindepraktikum
 

Alle Unterrichtsstunden und kurzfristige Änderungen finden Sie in unserem Terminkalender!


Anmeldung  

Eine besondere Anmeldung im Pfarramt ist nicht erforderlich. Beim ersten Treffen in der Hospitalkirche und im Gemeindehaus Zedtwitz am Mittwoch 18. September 2013 um 17 Uhr in der Hospitalkirche (18 Uhr im Gemeindehaus Zedtwitz),  werden alle Anmeldeunterlagen ausgegeben und die Unterrichtszeiten besprochen. Es ist hilfreich, wenn Sie unser Anmeldeformular hier herunterladen, am PC ausfüllen und ausgedruckt mitbringen.

Formulare
 
Termine
  * Zum Ausfüllen und Speichern von PDF-Formularen benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader XI. Mit älteren Versionen des Reader ist nur das Ausfüllen und Ausdrucken möglich.

Die Konfirmation im Stadtbereich Hof findet immer am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) in der Hospitalkirche statt. Die Konfirmation in Zedtwitz findet immer am Weißen Sonntag (Sonntag nach Ostern) in der Friedenskirche statt.
   
Sonntag, 13.04.2014, 9.30 Uhr Sonntag, 27.04.2014, 9.30 Uhr
Sonntag, 29.03.2015, 9.30 Uhr Sonntag, 12.04.2015, 9.30 Uhr
Sonntag, 20.03.2016, 9.30 Uhr Sonntag, 03.04.2016, 9.30 Uhr
Sonntag, 09.04.2017, 9.30 Uhr Sonntag, 23.04.2017, 9.30 Uhr
Sonntag, 25.03.2018, 9.30 Uhr Sonntag, 08.04.2018, 9.30 Uhr

nach oben Weitere Auskünfte erhalten Sie im Pfarramt.

Jubelkonfirmation 2013/2014 in der Hospitalkirche

Vielleicht erinnert sie dieses Bild vom "Stein" an längst vergangene Zeiten. Aber so schön sieht er auch heute (wieder) aus. Das Konfirmationsjubiläum ist Gelegenheit, zurückzuschauen, zurückzukehren, sich wieder zu sehen und Gott zu danken. Wenn Sie vor 50, 60, 65 oder noch mehr  Jahren konfirmiert wurden, laden wir Sie ein zur Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation am Sonntag Exaudi, 1. Juni 2014, um 9.30 Uhr in der Hospitalkirche. Sie können sich am Vorabend ab 18.30 Uhr in der Gaststätte "Naturheilverein" 95028 Hof, Plauener Str. 25, Tel 09281/2806 treffen. Die Hospitalpfarrer werden da sein und haben für Sie reserviert.

Wenn Sie vor 25 Jahren konfirmiert wurden, laden wir Sie ein zur Silbernen Konfirmation am Sonntag 07. Juli 2013 mit Gedenkgottesdienst um 11.00 Uhr in der Hospitalkirche. Sie können sich am Vorabend ab 18.30 Uhr im Ristorante-Pizzeria "La Romantica", Enoch-Widman-Str. 1/Ecke Heiligengrabstr., 95028 Hof, Tel 41716, treffen. Die Hospitalpfarrer werden da sein und haben für Sie reserviert.

Zedtwitz: Die Jubelkonfirmation 2014 in Zedtwitz findet für alle Jubilare ab der Silbernen Konfirmation am 11. Mai 2014 um 9 Uhr in der Friedenskirche statt. Sie können sich am Vorabend ab 18.30 Uhr im Bürgerhaus zur Post, Hofer Str. 1, 95183 Zedtwitz, treffen. Die Hospitalpfarrer werden da sein und haben für Sie reserviert.

 

Der Theresienstein vom Treppenaufgang her

Für Gedenkschein und Sträußchen erbitten wir einen Beitrag von 9 Euro.


Bitte melden Sie sich im Pfarramt, Unteres Tor 9, 95028 Hof an.
Tel. (0 92 81) 28 68, Fax (0 92 81) 28 43,
E-Mail: hospitalkirche.hof@elkb.de. Alle, die sich anmelden, werden wir dann schriftlich genauer informieren.

nach oben Konfirmationsjubiläen der vergangenen Jahre

Aus dem Leben der Evangelischen Volksschule

Juni 2013


Wir lernen nicht nur in der Schule ...

Jeden zweiten Montag wird interessierten Grundschülern in der Neigungsgruppe „Natur erleben“ die Natur im wahrsten Sinne des Wortes „schmackhaft“ gemacht, wie z. B. durch den Besuch der Wurlitzer Apfelpresse. Dort konnten die Kinder zusehen, wie aus ihren gesammelten Äpfeln ein sehr gut schmeckender, frisch gepresster Apfelsaft wurde. Außerdem hatten sie die Gelegenheit, verschiedene gemischte Säfte zu probieren. Aus dem gewonnen Apfelsaft bereiteten sie in der Schule ein vorzügliches Apfelgelee, das jedes Kind mit nach Hause nehmen durfte. Darüber hinaus stellten die Kinder mit den restlichen Äpfeln einen Apfelkuchen her, den sich alle schmecken ließen.

Ein anderes Mal führte ein Ausflug in das Jagdrevier nach Eisenbühl. Der Förster, Herr Opitz, und seine zwei Jungjägerinnen begleiteten die Gruppe bei der Erkundung des Waldes. Ausgerüstet mit einem Fährtenbuch erforschten die Kinder die Wildspuren im Schnee am Wegesrand. Anschließend durften die Grundschüler Hand anlegen beim Bestücken der Futterstellen. Außerdem entdeckten sie auf dem Spaziergang durch den Wald einen Fuchsbau und fünf aufgescheuchte Rehe. Dies war für alle sehr spannend. Neben Aktionen dieser Art wird den Kindern die Umgebung, z. B. der Theresienstein, der Botanische Garten oder der Wald nahegebracht und damit der Sinn für Gottes Welt geschärft.

Die Arbeitsgemeinschaft „Chor“ durfte anlässlich der Landessynode im Festsaal der Freiheitshalle eine kurze Andacht von Gerhard Ried mit zwei Liedern musikalisch umrahmen. Nach einem gemeinsamen Lied mit den Teilnehmern der Synode stimmte der Chor, begleitet von Christine Völkner, am Flügel „Dies ist der Tag“ an. Nach der Andacht sangen die Kinder „Sei ein lebend´ger Fisch“. Belohnt wurden die Schüler mit einem langen Applaus und einem Eisgutschein.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 und der Kombiklasse 3/4 besuchten kurz vor Weihnachten die Freiwillige Feuerwehr in Hof. Dort erfuhren sie viel über deren verschiedene Aufgaben. Ob nun ein Brand ausbricht oder ein Schwarm Bienen stört, ein Baum auf die Straße gefallen ist oder der Kopf eines Hundes im Regenrohr steckt – die Feuerwehr ist mit Rat und Tat dabei. Es war für die Kinder nicht nur besonders, die Geräte und Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten, die Kombiklasse erlebte sogar das Ausrücken bei einem echten Einsatz mit. Am Ende waren sich alle einig: Das war eine tolle Erfahrung!

Im Januar machten sich diese beiden Klassen auf den Weg nach Nürnberg, um herauszufinden, woher der elektrische Strom kommt. Am Ziel des Ausflugs, dem Kraftwerk Franken, bekamen die Schüler zunächst einen interessanten Film über die Stromerzeugung im Kraftwerk Franken gezeigt. Der extrem langen Schornstein auf dem Gelände, Generatoren in den Gebäuden und der riesige Heizkessel waren zu bestaunen. Auch die alte und neue Warte mit den vielen Knöpfen und Bildschirmen beeindruckten die Kinder sehr. Außerdem besichtigte die Kombiklasse 3/4 gemeinsam mit der 4. Klasse die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne in Bayreuth. Dort durften sie an einer Führung durch die gesamte Firma teilnehmen.

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts besuchte die 4. Klasse die Kläranlage Hof sowie die Mülldeponie Silberberg. Die Kinder lernten dort sehr interessante Dinge über die Abwasseraufbereitung bzw. die Abfallentsorgung und -wiederverwertung. Witzig für die Kinder war, dass sich die ganze Klasse auf der Müllwaage wiegen durfte. Die gesamte 4. Klasse wog ungefähr 810 kg.

Dass sie sich von ihren romantischen Vorstellungen vom Leben auf einem Bauernhof verabschieden müssen, merkten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse sehr rasch, als sie den Hof der Familie Ritter in Haidt zum Zweck einer Betriebserkundung besuchten. Wohl riefen die neugeborenen Kälbchen und Katzen viele „Ahs“ und „O, wie süß!“ hervor, aus dem Bericht von Frau Ritter konnten sie doch auch entnehmen, dass die tägliche Arbeit mit den Tieren eine überaus anstrengende und verantwortungsvolle Tätigkeit ist. Nicht nur die Hilfe beim Kalben und das Füttern und Melken fordern einen vollen Einsatz an sieben Tagen in der Woche, auch das Registrieren der Tiere und der Ereignisse in deren Leben hält die Agrarbürofachfrau oft bis spät in der Nacht an ihrem Schreibtisch. Wohl wird die Arbeit durch viele mechanische und elek-tronische Geräte erleichtert, dennoch ist der Landwirt so gefordert, dass Urlaub nur in Ausnahmefällen möglich ist.

Während sich die Mädchen vor allem für die Pferde und Jungtiere begeisterten, galt das Interesse der Jungen in erster Linie dem ausgedehnten Fahrzeugpark. Mit Eifer „fachsimpelten“ sie mit Frau Ritter über PS, Benzinverbrauch, Anschaffungskosten und Zurüstteile. Dass sie auch einmal in das Führerhaus eines Feldhäckslers klettern durften, brachte die Augen der Jungen zum Strahlen und gehört für sie vermutlich zu den eindrücklichsten Erlebnissen dieses Tages.

Im Rahmen der Erarbeitung und Vorbereitung der Ausstellung „Bayern – Bier, Brezeln, Bratwürste“, die am Tag der offenen Tür (s.u.) zu sehen war, hat die 6. Klasse schon vorher einen Teil der Ausstellung fertiggestellt: das sogenannte „Trachtenstüberl“. Hier konnten Interessierte eine Art Schaufenster begutachten, in dem von den Schülern selbst entworfene bayerische Trachten - die Lederhosen und das Dirndl - präsentiert wurden.

Die 6. Klasse war außerdem im März zusammen mit Frau Weirich in der Michaeliskirche, um die Orgel zu besichtigen. Herr Stanek, der Kantor, erklärte und zeigte den Schülern, wie eine Orgel aussieht und funktioniert. Zu diesem Zweck spielte er auch Werke von Johann Sebastian Bach vor. Zudem betrachtete die Klasse eine Orgelpfeife von Nahem. Die Schüler erfuhren, dass eine Orgel nur mit Luft funktioniert, die mit einem elektrischen Blasebalg erzeugt wird. So war die Orgelführung für alle sehr informativ.

Wenn aus Geld Liebe wird...

Die Überschrift bezieht sich auf den Spruch eines Unbekannten, der sagt: „Kaufe dir einen jungen Hund und du wirst für dein Geld Liebe erhalten.“ Sicher können viele diesem Ausspruch zustimmen, wobei an Stelle des Hundes selbstverständlich andere Tiere treten können. Genau aus diesem Grund entschloss sich die Schulfamilie der Evangelischen Volksschule in diesem Schuljahr zu einer Sammelaktion für die Hofer Tiertafel. Nach den Spendenaktionen der letzten Jahre, bei denen allein der Mensch im Mittelpunkt stand, wollten die Schüler solchen Menschen mit Tieren helfen, die beispielsweise durch eine Notlage das tägliche Futter für ihr Haustier nicht mehr bezahlen können. Denn deshalb wurde die Hofer Tiertafel ins Leben gerufen: Damit solche Tierhalter weiterhin ihren Hausgenossen halten können, der oftmals der einzige Sozialpartner in ihrem Leben ist. Nach drei Wochen eifrigen Sammelns fuhr Frau Sörgel, Hausmeisterin der Schule und Initiatorin der Sammelaktion, gemeinsam mit den Klassensprechern der 4. Klasse und den beiden Schulsprechern als Vertreter für alle Geber zu den Räumen der Hofer Tiertafel, um die gesammelten Spenden dort persönlich abzugeben. Insgesamt zehn Kisten mit Tierbedarf konnten die zuständigen Mitarbeiter der Tiertafel dankbar und voller Freude in Empfang nehmen.

Berufsinformationsabend und Tag der offenen Tür

Am 17. Januar 2013 veranstaltete die Evangelische Schule in den Räumen der Hauptschule einen Abend, der ganz im Zeichen der „Beruflichen Orientierung“ stand. Schließlich beschäftigt heutzutage Schüler und Eltern die Frage, welchen beruflichen Weg die Kinder nach ihrem Abschluss einschlagen sollen, mehr denn je. Denn für die jungen Leute gilt es, in einer Gesellschaft beruflich Fuß zu fassen, die einem immer schnelleren Wandel unterworfen ist und damit besondere Anforderungen an Arbeitnehmer stellt. Die zahlreichen Besucher des Berufsinformationsabends verfolgten den Vortrag eines ehemaligen Hauptschülers, der von seinem beeindruckenden beruflichen Werdegang erzählte – und damit bewies, dass die Hauptschule der erste Baustein für eine richtig tolle Karriere sein kann. Herr Dietmann vom BiZ (Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur) in Hof präsentierte Zahlen und Fakten zur aktuellen Lage auf dem regionalen Ausbildungsmarkt. Das „Herzstück“ des Abends waren die über 30 Informationsstände zu den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen, wie z.B. die Arbeit von Rettungsassistenten, Erziehern, Metallbauern oder Fotografen, an denen sich die Eltern und Schüler direkt bei Experten aus „erster Hand“ informieren konnten. Auch die Polizei und die Bundeswehr als wichtige Arbeitgeber waren vertreten. Schüler verschiedener Klassen sorgten mit leckeren Snacks und Getränken für das leibliche Wohl der Besucher.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite der Evangelischen Schule: www.evangelische-schule-hof.de

Mehr zum Thema Schule im Dekanat Hof finden Sie hier ...

 

Die Kombiklasse 3/4 bei der Hofer Feuerwehr

Das "Trachtenstüberl der 6. Klasse

Berufsinfoabend

500 Euro für Kenia

Kartoffelfeuer am Untreusee

Projekttag "Wiedervereinigung"

Erfolgreiche Schüler der Evang. Volksschule
Valentin Kollmus, Anne Mlynek, Simone Strobel, Yannic Jerschl, Elias Muggenthaler

Die Vorjahressiegerin überreicht Martin Lang den Pokal zum Lesekönig Oberfrankens.


Am 2. März 2013 lud die Evangelische Schule erneut zu sich ein, dieses Mal zum „Tag der offenen Tür“. Nicht nur viele Eltern und Schüler, sondern auch zahlreiche Interessierte hatten viel Spaß an dem abwechslungsreichen Programm, einer Mischung aus Darbietungen von Schülern und Lehrern, Ausstellungen von Arbeiten, die im Rahmen des Unterrichts entstanden waren, interessanten Vorträgen sowie spielerischen Aktivitäten für die „Kids“. Interessenten kamen vor allem, um das pädagogische Konzept der Schule kennen zu lernen. Sie erfuhren, dass ein Schwerpunkt an der Evangelischen Schule ist, den Schülern den Lernstoff abwechslungsreich, lebensnah und nachhaltig zu vermitteln. Was die Evangelische Schule aber wirklich zu einer besonderen Schule macht, ist, dass im Schulalltag immer die Werte einer christlichen Bildung und Erziehung mitbedacht werden, damit die Schüler zu verantwortungsbewussten, vertrauensvollen und leistungsbereiten jungen Menschen heranreifen können. Dass gerade dieses Konzept dazu führt, dass viele Schüler nachmittags „freiwillig“ bleiben und bei den angebotenen Freizeitaktivitäten mitmachen, versetzte so manchen Interessenten in Erstaunen! Mit vielen neuen Eindrücken und Informationen im Gepäck verließen die Besucher schließlich den rundum gelungenen Nachmittag.
Evangelische Volksschule Hof


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Wie feiert man den 500. Geburtstag eines Altars?

Der Hospitalbrief Juni 2011


Der spätgotische Marienaltar von Michael Heuffner (1511-2011)
In der Mitte Maria mit dem Christuskind, links die Heilige Katharina, rechts die Heilige Barbara.
(Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht)
 

Gut sieht er aus für sein Alter - der Marienaltar in der Hospitalkirche. So ein runder Geburtstag sollte gebührend gefeiert werden. Aber wie? Natürlich könnten wir einen namhaften Referenten einladen, ein großes Konzert veranstalten und um Grußworte örtlicher und überörtlicher, geistlicher oder weltlicher Prominenz bitten. Ist dann alles gesagt, wenn wir den Altar sachkundig in seinen historischen und kunsthistorischen Rahmen stellen, wie Herr Strößner das in dankenswerter Weise im Sommerhospitalbrief getan hat? Sollten wir die Gelegenheit nicht nutzen, ein bisschen Fundraising zu betreiben, denn das gute Stück zu erhalten wird uns auch in Zukunft etwas kosten?

Ich stelle mir vor, wie Maria, Katharina und Barbara im Mittelschrein des Altars ein wenig mehr lächeln als sonst. Seit 500 Jahren stehen sie da. Was haben sie bisher an Not, Kriegen und Katastrophen überstanden? Wie viele Generationen von Christenmenschen haben sie kommen und gehen sehen? Wie viele Kinder wurden von ihren Eltern zur Taufe gebracht? Wie viele Konfirmanden haben bei ihrem Versprechen auf sie geschaut? Wie oft haben sie das „Ja, mit Gottes Hilfe“ aus dem Mund von Brautleuten gehört? Wie viele Menschen haben vor ihnen das Brot des Lebens und den Kelch des Heils im Abendmahl zu sich genommen? Wie vielen Predigten und Gebeten haben sie gelauscht und wie viele bittere Tränen gesehen? Wie viele Gottesdienste haben sie mitgefeiert? Denn dazu waren und sind sie schon so lange da. Das sollten wir zum 500. Geburtstag dieses Altars nicht vergessen. All das macht diesen Altar, ja die ganze Hospitalkirche, zu einem besonderen Ort geistlichen Lebens in hoher Konzentration.
  Vor diesem Altar wurden und werden freilich nicht die Gemeinde, nicht wir, hier wird Gott gefeiert. Die orthodoxen Christen verstehen mehr von Bildern als wir Nachfahren der Bilderstürmer. Für sie sind Ikonen Fenster zum Himmel. Fenster, durch die Gott auf uns schaut, und durch die wir auf Gott und in den Himmel schauen. Aber nicht auf Gott allein, sondern auf seine ganze Geschichte mit uns Menschen.

Der Altar der Hospitalkirche ist ein Weihnachtsaltar. In der Mitte steht Maria mit dem Christuskind. Und auf den Flügeln links und rechts wird die wunderbare Geschichte von der Menschwerdung Gottes erzählt, der zur Welt kam, damit wir sterblichen Menschen und der ewige Gott eine gemeinsame Zukunft haben. Es ist Gottes Geschichte, die vom Altar auf uns herabschaut. Und wir gehören durch die Taufe und im Glauben in sie hinein, wie Maria, Katharina und Barbara. Gott kommt zu uns, damit wir zu ihm nach Hause finden.

Deshalb begehen wir den Geburtstag unseres Altars am Besten, wenn wir tun, wofür er da ist: Gottesdienst feiern. Machen Sie sich in diesem Jahr am Freitag oder Sonntag einfach einmal auf mit den Worten: „Ich geh heut in die Siemakerng zum 500. Geburtstag!“

An den Geburtstag unseres Altars haben wir auch beim Gemeindefest gedacht. Den Artikel von Herrn Strößner finden Sie im Sommerhospitalbrief. Weitere Informationen finden Sie unter Geschichte der Kirche oder auf unserer HospitalDVD.                                       Pfr. Taig


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Das Seniorenhaus am Unteren Tor wurde 50

Der Hospitalbrief Juni 2010

 
Am Sonntag, 27. Juni 2010 fand um 9.30 Uhr ein Festgottesdienst mit Posaunenchor in der Hospitalkirche statt.
Lesen Sie hier die Predigt.

Bilder vom Jubiläumsgottesdienst


Der geschichtliche Ursprung der Hospitalstiftung Hof geht bereits auf die Jahre 1262 bis 1268 zurück. Nachdem die Stadt Hof damals mit Mauer und Graben umgeben war, begann man wahrscheinlich um das Jahre 1260 mit dem Bau eines Hospitales vor dem Unteren Tor. Die Gründer der Hospitalstiftung nannten sich Fratres Hospitales und für „würdige Hofer Arme“ wurde eine Verpflegungsanstalt gegründet, die sie Hospital nannten. Über die Gründung der Hospitalstiftung existiert keine Urkunde oder ein ähnliches Schriftstück. Nachdem die erste urkundliche Benennung der Hospitalstiftung in einem Ablassbrief des damaligen Papstes Urban IV. aus dem Jahre 1264 vorkommt, wurde dieses Jahr allgemein als Gründungsjahr bestimmt. Damit ist die Hospitalstiftung Hof die älteste noch existierende Stiftung in Oberfranken und gleichzeitig eine der ältesten Stiftungen in Bayern.

In den nachfolgenden Jahrhunderten wurden in der Stadt Hof sowie insbesondere am Unteren Tor weitere Gebäude errichtet: In den Jahren 1978/79 und 1981-1983 wurden die denkmalgeschützten Anwesen Unteres Tor 7 und 9 (ehemaliges Konventgebäude mit Wohnhaus) sowie Unteres Tor 5 (ehemaliges Stallgebäude) von innen und außen vollständig saniert. Das Untere Tor 5 wurde zum Museum Bayerisches Vogtland umgebaut und das Stadtarchiv sowie das Pfarramtsbüro der Hospitalkirche sind in den früher stiftisch genutzten Gebäuden am Unteren Tor 9 untergebracht. Im Jahre 2008 wurde das Reinhart-Cabinett (eine frühere Hausmeisterwohnung) eingeweiht und der Kulturkreis Hof e.V. (mit Museum-Aktiv) hat zwischenzeitlich sein Domizil im ehemaligen Verwaltergebäude der Hospitalstiftung (Dr.-Hofmann-Stube) erhalten. Im Unteren Tor 7 befindet sich außerdem noch die Konventstube, die nach wie vor für Vorträge und Kurse benutzt wird. In früheren Zeiten wurden die sämtlichen Räume für die Unterbringung von Pfründnern (alte und kranke Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hof) der Hospitalstiftung sowie auch als Lager- und Wirtschaftsräume genutzt. In früheren Jahrhunderten erfolgte dabei durch die Hospitalstiftung die Versorgung von Pfründnern in den überwiegenden Fällen durch Naturalleistungen (Gemüse, Fleisch, Getreide, Vieh und Fisch etc. – aber auch: Bier und Brennholz usw.). Verwaltet und vertreten wird die Hospitalstiftung Hof durch die Stadt Hof. Die Hospitalstiftung hatte - nach ihren Gebäuden am Unteren Tor - bereits im Jahre 1930/31 das „Bürgerheim“ gebaut. Die starke Nachfrage um Aufnahme in das Bürgerheim und die damit gemachten guten Erfahrungen haben die Verwaltung bewogen, ein zweites Altenheim zu errichten. Der Stadtrat hat sich dann in seiner Sitzung am 7. Februar 1957 mit dem geplanten Bau befasst und die Angelegenheit dem damaligen Stiftungsbeirat sowie dem Bauausschuss zugeleitet.

Für den geplanten Neubau wurden verschiedene Standorte - nicht nur im Bereich des Unteren Tores - diskutiert. Der Stadtrat hat dann in seiner Sitzung am 30. Mai 1958 einstimmig beschlossen, dass die Hospitalstiftung mit ihren Mitteln ein Alters- und Pflegeheim im Gelände des Hospitalkonvents erbaut. Dafür musste die alte stattliche Hospitalscheune abgerissen werden, die vielleicht älteren Hoferinnen und Hofern noch bekannt ist. Gleichzeitig wurde damals der alte Hospitalhof in einen Gartenhof umgewandelt. Mit der Bauplanung wurde der bekannte Hofer Architekt Horst Rudorf beauftragt. Hintergrund der damaligen Überlegungen war auch die Beobachtung, dass sich die älteren Menschen in einem Altersheim außerhalb Hofs nicht besonders wohlfühlen und nach einiger Zeit immer wieder in ihre Heimatstadt zurückwollen, in der sie Jahrzehnte gelebt haben. Man hatte sich deshalb auch dazu entschlossen, das Altersheim im Stadtinneren in Verkehrsnähe und nicht an einem Randgebiet zu errichten. Bereits in der Sitzung vom 7. November 1958 wurden die Erd-, Maurer-, Beton-, Zimmerer- und Verputzarbeiten an die Firma Gebr. Schrenk vergeben. Mit dem Bau sollte sofort begonnen werden. Der Rohbau des Hauses ging rasch vorwärts und bereits am 31. Juli 1959 konnte in traditioneller Weise das Richtfest stattfinden.

 

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Das Hospitalaltenheim kurz nach seiner Fertigstellung 1960

Der Rohbau des Hauses ging rasch vorwärts und bereits am 31. Juli 1959 konnte in traditioneller Weise das Richtfest stattfinden. Danach kamen die Innenarbeiten in Gang, die sich jedoch länger als ursprünglich geplant hinzogen. Nach einer Bauzeit von rund 20 Monaten wurde am 4. Juni 1960 das neue Alten- und Pflegeheim am Unteren Tor seiner Bestimmung übergeben. Das Heim galt seinerzeit als moderne Einrichtung und fand allgemeine Anerkennung. Bei der Konzeption lag die Betonung auf Altenheim, dem eine Pflegeabteilung angeschlossen ist. Die Bewerberzahl übertraf in kurzer Zeit die zur Verfügung stehenden Plätze.

Bereits im Jahre 1995 gab der Stadtrat dann grünes Licht für den Neu- und Umbau des Alten- und Pflegeheimes am Unteren Tor. Durch die umfangreichen Baumaßnahmen wurde vor allem versucht, der erhöhten Nachfrage nach Einzelplätzen gerecht zu werden; außerdem sollten überall Nasszellen in der Nähe sein. Zunächst wurde der Neubau mit 71 Pflegeplätzen auf dem Gelände in der Gerbergasse hochgezogen. Die nötigen Grundstücke hatte die Hospitalstiftung erst kurz vorher zugekauft. Für den Neubau wurden die Häuser Gerbergasse 1, 4, 8 und 12 sowie die Garagen und ein kleines Lagergebäude abgebrochen. Der Neubau des Altenpflegeheimes in der Gerbergasse 4, das am 01.02.1998 in Betrieb genommen wurde, war das bislang größte Bauprojekt der Hospitalstiftung. Nach Fertigstellung des Neubaues wurden die Senioren, die im alten Haus der Hospitalstiftung am Unteren Tor wohnten, in den Neubau verlegt. Danach wurde der Altbau am Unteren Tor saniert. Durch den Neubau und den zum 01.05.1999 abgeschlossenen Umbau wurden insgesamt 98 Heimplätze geschaffen. Die gesamte Baumaßnahme einschließlich der 9 Apartments für das „Betreute Wohnen“ lag bei einer Größenordnung von damals 20 Mio. DM - an Eigenmitteln hat dabei die Hospitalstiftung 10 Mio. DM aufgebracht.

Das Leben im Altenpflegeheim hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten stark verändert: Stand Anfangs die Unterbringung und Verpflegung älterer Menschen stark im Vordergrund, so wird heute die Aufnahme in einem Altenpflegeheim immer weiter hinausgezögert. Viele Seniorinnen und Senioren möchten möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Dies führt jedoch auch dazu, dass immer mehr (stark) pflegebedürftige und auch demente Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenpflegeheimen zu finden sind. Außerdem sind auch die Ansprüche an die Ausstattung des Heimes und an die Betreuung gestiegen: Vielfach werden persönliche Erinnerungsstücke mitgebracht. Das Altenpflegeheim verfügt jetzt über individuell gestaltete Bäder und ein Therapiegarten wird angelegt. Im Altenpflegeheim existiert zwischenzeitlich eine kleine Cafeteria. In den Altenpflegeheimen findet nicht nur die Pflege kranker Seniorinnen und Senioren statt. Ergotherapeuten, Alltagsbegleiterinnen und eine gerontopsychiatrische Fachkraft gestalten gemeinsam die Betreuung der HeimbewohnerInnen in der Gerbergasse. Seit 01.12.2009 hat Frau Sabine Dippold die Heimleitung für das Altenpflegeheim an der Gerbergasse inne.

                                                           Siegfried Leupold

Mehr über die Hospitalstiftung erfahren Sie unter:
www.hospitalstiftung-hof.de


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Endlich wieder mit Heiligem Geist

 Der Hospitalbrief Dezember 2009


Rudolf Strößner hatte mir nichts verraten. Als ich am Pfingstsonntag zum Predigtgottesdienst kam, lag ein Zettel auf dem Tisch der Sakristei, auf dem stand: „Hebe Deine Augen auf!“ Ich hatte keinen Schimmer, was das sollte und glaubte an irgendeinen Scherz, den ich allerdings nicht verstand. Dann sah ich seine Enkelin ganz vorne in der ersten Kirchenbank sitzen. Ich setzte mich neben sie und erklärte ihr, dass an Pfingsten kein Kindergottesdienst wäre und sie deshalb auch gerne hinten sitzen könne. Sie protestierte: „Hier kann ich den Geist vom Opa besser sehen.“ Da fiel bei mir der Groschen. Mein Blick ging hinauf zum Kanzeldeckel. Rudolf Strößner hatte der leere Haken im Kanzeldeckel schon immer gestört. Jetzt sah ich, dass der Heilige Geist seinen Platz auf der Kanzel wieder gefunden hatte.

Das ist die Geschichte: Auf der Unterseite des Kanzeldeckels war eine Taube als Sinnbild des Heiligen Geistes freischwebend angebracht, die leider um 1980 gestohlen wurde. Erst hatte man dies gar nicht gemerkt. Lange Zeit war deshalb in der Mitte nur ein leerer Haken zu sehen. Rudolf Strößner, der den Schöpfer des Altars, Michael Heuffner, entdeckte, fertigte deshalb, nach dem Vorbild einer vergleichbaren Taube in Töpen von der Bildhauerfamilie Knoll, eine neue Taube und überreichte sie der Gemeinde am Pfingstsonntag, 31. Mai 2009 im Predigtgottesdienst um 11 Uhr. Von Hans Nikol Knoll stammen auch die Figuren oben auf dem Kanzeldeckel von 1693. Sie wurden im darauffolgenden Jahr durch den Maler Heinrich Lohe bemalt, von dem auch die Deckenbilder in der Hospitalkirche stammen.

Der Tag für das Erscheinen der neuen Taube im Kanzeldeckel konnte nicht besser gewählt sein. An Pfingsten feiert die Gemeinde das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jüngerschar, die daraufhin in alle Welt zieht, um das Evangelium zu predigen (Apostelgeschichte 2,1 ff.). Der Heilige Geist sorgt dafür, dass die Predigt als Wort Gottes bei der Gemeinde und vor allem in den Herzen der Menschen ankommt und Glaube entsteht. Deshalb hat der Prediger darauf zu achten, dass er sich treu an Gottes Wort in der Bibel hält. Nicht die Meinung des Predigers ist auf der Kanzel gefragt, sondern die Auslegung der Bibel, des Wortes Gottes. Denn der Heilige Geist will nicht unvermittelt, sozusagen aus heiterem Himmel wirken, sondern er wirkt durch die Predigt und das Hören auf Gottes Wort.

 

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Es ist darum eigentlich Gott selbst und sein Wort, das Evangelium, das herbeibringt, wen es ruft und macht, was es sagt. Gerade deshalb ist es angemessen, wenn auch der Prediger sein Bestes gibt. Sonst geht es ihm wie dem Pfarrer, der sich am Sonntagmorgen auf dem Weg zur Kirche überlegt, was er denn heute predigen soll. Er steigt zur Kanzel hinauf, schließt die Augen und betet: „O Heiliger Geist, nun sprich zu mir.“ Da hört er laut und deutlich wie der Heilige Geist zu ihm spricht: „Hermann, du bist faul gewesen!“
                                                                   Pfr. Taig


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Friedenskirche Zedtwitz feierte am 20. Juli 2008 fünfzigsten Geburtstag

Der Hospitalbrief Dezember 2008


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Höhepunkt am Nachmittag: Die Kinder lassen ihre Ballonpost fliegen.

Mit einem Festgottesdienst in der Friedenskirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war, begann das Fest zum Jubiläum. Pfr. Taig predigte über  "Die Hütte Gottes bei den Menschen".  Der Posaunenchor Trogen und der Singkreis gestalteten den Gottesdienst mit. Christine Kemnitzer fragte alteingesessene Zedtwitzer nach ihren Erinnerungen an den Bau der Friedenskirche. Gäste von Nah und Fern waren gekommen.


Das Bild zeigt die Friedenskirche am Tag der Einweihung am 20. Juli 1958.

Im September 1953 stand im Hofer Anzeiger: „Am Dienstag fand im Saal des Gasthauses Puggel eine wichtige Versammlung des Zedtwitzer Kirchbauvereins statt. Pfarrer Kneule konnte recht viele Mitglieder und Gäste begrüßen. Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand der geplante Kirchbau im Schlosspark. ...“ Alle Informationen zur Geschichte der Friedenskirche finden Sie im  Hospitalbrief (Juli 2008, 2,3 MB). pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich


Frau Käthe Stein (Bild Mitte), die langjährige Leiterin des 1958 gegründeten Kirchenchores war den ganzen Tag dabei. Sie feierte in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. Pfr. Weinreich (Bild unten), der von 1970 bis 1974 der letzte "Stadtvikar" alten Stils war, bezeichnete die Gemeinde in Zedtwitz als

seine "erste große Liebe" und erzählte so manche Geschichte aus seiner Zedtwitzer Zeit. Alle "Ehemaligen" erhalten regelmäßig den "Hospitalbrief" und bleiben so der Gemeinde verbunden. Grußworte sprachen Bürger-meister Grieshammer, Markus Schmidt für die Vereine, Dekan Saalfrank, Nachbarpfarrer Amarell aus Trogen und Pfr. i.R. Bezzel. Hans Peetz erinnerte an bereits Verstorbene, die maßgeblich zum Bau der Friedenskirche beigetragen haben. Fast 200 Portionen Schweinebraten und Rouladen aus der Fattigsmühle ließen sich die Besucher schmecken. Am Nachmittag standen die Kinder im Mittelpunkt. Mit altertümlichen

Kostümen konnten die Kinder "historische Fotos" von sich machen lassen. Nach anfänglichem Zögern war die Begeisterung groß.


... vorsichtig, damit nichts danebengeht!


 ... eine Begegnung der besonderen Art am Rande mit Pfarrershund Gromit.


Die Kinder konnten sich mit Fingerfarben auf einem Leintuch verewigen.

Zum Abschluss des Festes pflanzte Hans Peetz einen von ihm gestifteten Baum vor der Friedenskirche. Vikar Mahler hielt dazu

eine Abschlussandacht. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeplant, mitgestaltet,  mitgeholfen oder einen Kuchen gebacken haben. Herzlichen Dank auch an Herrn Ellmauer vom Sozialwerk Feilitzsch, der uns den Parkplatz vom Schloss überlies und an Fam. Trentzsch, die uns die Wiese zur Verfügung stellte. Mesner Günter Schmidt hat die Kirche zum Fest auf Hochglanz gebracht. Ein herzliches Dankeschön auch für alle Einlagen und Spenden zum Erhalt der Friedenskirche. Pfr. Taig.


nach oben... die Frankenpost berichtete.

Unsere Gemeinde in Zahlen
 
 

2012

2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001

2000

1999

1998

Taufen

25

17 11 16 20 28 26 21 20 24 27 29 39 37

43

Konfirmation

40

35 24 20 20 49 29 31 32 33 40 32 28 36

39

Trauungen

10

6 8 5 5 9 3 5 4 6 7 10 11 7

9

Bestattungen

73

58 70 72 65 75 69 65 68 79 79 62 63 70

54

Abendmahlsgäste

1455

1214 870 1376 1509 1514 1403 1760 1954 2019 2096 2073 2103 1794

1846

Eintritte

1

2 3 4 3 0 3 4 3 1 4 3 1 2

8

Austritte

10

6 17 9 31 17 8 15 14 13 12 13 17 25

20

Spenden (€)*

58.571

53.780 56.380 53.600 57.573 54.266 54.387 53.525 48.714 56.113 38.638 49.534 49.858 44.828

42.247

Spenden pro Person (€)

16.48

15,21 15,61 14,60 15,39 14,27 14,09 13,57 12,01 13,46 9,19 11,57 10,38 9,34

8,80

Gemeinde-
mitglieder**

3553

3535 3610 3672 3742 3803 3858 3943 4055 4167 4200 4280 ca. 4800 ca. 4800

ca. 4800

*im Betrag sind Spenden für äußere Zwecke (Kollekten für Dienste und Werke, Brot für die Welt et.) enthalten.
Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!

** Die Zahlen beziehen sich ab 2001 (vorher wurde eher geschätzt!) nur auf die Gemeindemitglieder mit Hauptwohnsitz im Gemeindebereich. Zählt man - wie vor 2001 - die hinzu, die einen Nebenwohnsitz in der Gemeinde haben, dann hatte
die Gemeinde im Februar 2012 3927 Gemeindeglieder.
Zu welchem Sprengel Sie gehören und genauere Zahlen erfahren Sie hier. pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich

Sie interessieren sich für die Zahlen anderer Gemeinden oder des Dekanats Hof? Hier werden Sie fündig.


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Schule und Konfirmation
(Ein Zwischenruf von Pfr. Johannes Taig)

Der Hospitalbrief Dezember 2006
Der Artikel als PDF pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich


"An machen Tagen rauft man sich als Journalist in einer Redaktion, die auf Religion und Kirche spezialisiert ist, schon die Haare. Fast die Hälfte der Deutschen, heißt es da in einer KNA-Meldung vom letzten Donnerstag, würde den Religionsunterricht zu Gunsten von Deutsch und Mathematik streichen. Das hat eine von der "Zeit" in Auftrag gegeben Umfrage ergeben. 48 Prozent der Befragten plädieren für die Abschaffung der religiösen Erziehung, 15 Prozent sind außerdem der Meinung, auf Kunst und Philosophie-Unterricht könne man verzichten, 10 Prozent halten den Musikunterricht für überflüssig. Bildungs-Utilitarismus nennt man so etwas wohl. Die platte Nützlichkeitserwägung steht im Vordergrund. Wahrscheinlich beklagen dieselben Befragten aber auch, dass heutzutage keine Werte mehr vermittelt und die Neonazis wieder auf dem Vormarsch sind." Das schrieb Wolfgang Küpper im BR-Kirchen-Newsletter vom 25.02.05.

Uns Pfarrern, die wir uns mit dem Konfirmandenunterricht viel Mühe geben, geht es genauso. Seit der Einführung des G 8, des achtstufigen Gymnasiums, in dem die SchülerInnen den Stoff von 9 nun in 8 Jahren bewältigen müssen, gibt es immer mehr Nachmittagsunterricht, immer mehr Hausaufgaben und immer größeren Leistungsdruck. Ganztagesklassen entlassen die SchülerInnen erst nach 16 Uhr. Kirchlicher Unterricht? Der pure Luxus, den man sich immer weniger leisten kann. Und so landet der Konfirmandenunterricht in der Liste der wirklich wichtigen Dinge im Leben auf dem allerletzten Platz, noch hinter dem Wandertag, der kurzfristig für den Mittwoch Nachmittag angesetzten Schulsportveranstaltung, dem Termin beim Kieferorthopäden und der Tanzprobe der Narrhalla. Das müssen Sie verstehen, Herr Pfarrer, dass meine Tochter bei der schulischen Belastung nicht auch noch irgendwelche Gesangbuchlieder auswendig lernen kann.

Nein, ich verstehe das nicht! Und ich kann es schon nicht mehr hören, dieses tolle Gejammer über den Verlust von Werten in unserer Gesellschaft. Das Gejammer über Jugendliche, die im Leben vielleicht trotz guter Noten in Mathematik am Ende scheitern, weil ihnen jede emotionale und soziale Kompetenz und jede Lebenskunst abgeht. Was geschieht mit einer Generation von metaphysisch Obdachlosen, die ohne Herzensbildung heranwachsen? Sie werden sich für das Unsere nicht wie für das Eigene einsetzen, weil man ihnen die Bildung eigener Wurzeln, einschließlich der religiösen und kulturellen, verweigert hat mit dem Hinweis auf angeblich Wichtigeres. Als religiöse Analphabeten werden sie auf jeden spirituellen Mummenschanz und jeden esoterischen Rattenfänger hereinfallen.

Wenn Eltern ihr Kind nicht mit auf die Konfirmandenfreizeit fahren lassen, obwohl jede Schulordnung hierfür bis zu drei schulfreie Tage im Jahr gewährt, weil sie befürchten, dass zwei Tage versäumter Unterricht in der 8. Klasse die Zukunft ihres Kindes gefährden könnte, dann spricht das Bände über die Verunsicherung der Eltern, über die Zukunftsangst und fehlende Eigenorientierung darüber, was im Leben wichtig ist, und wo die letzten Horizonte liegen.

Im Konfirmandenunterricht geht es um genau diese Fragen: Wo wir herkommen und hingehen; wie ein Leben gelingen kann; welche Spielregeln es dafür gibt; wie mit Tod, Leid und Schuld umzugehen ist und vieles mehr. Dabei sollen die KonfirmandInnen, anders als in der Schule, nicht nachsagen, was ihnen vorgesagt wird, sondern in einem angst- und herrschaftsfreien Raum den eigenen Standpunkt finden und lernen, den Glauben und die Überzeugung des anderen zu akzeptieren. „Gemeinsam Leben und Glauben lernen“ könnte daher ein treffliches Motto für den Konfirmandenunterricht sein. Kirchlicher Unterricht leitet an zur „Freiheit eines Christenmenschen“ (Luther).

Gemeinsam im wahrsten Sinn des Wortes. Unsere Kinder werden heute ab der vierten Klasse aus- und einsortiert in verschiedene Schularten und sehen sich auch als Nachbarskinder oft nur selten wieder. Da es eine gemeinsame Jugendkultur heute nicht mehr gibt, leben sie in unterschiedlichen Milieus und Moden, die kurzlebig und unübersichtlich sind. Hier liegt eine wichtige Chance des Konfirmandenunterrichts, der die verschieden geprägten Jugendlichen wieder um einen Tisch versammelt und deutlich macht, dass der christliche Glaube Menschen über alle Grenzen, Schichten und Milieus hinweg verbindet und zu vereintem Handeln und Gemeinschaft befähigt.

Diese Chance will der Konfirmandenunterricht wahrnehmen. Über neue Formen und Zeiten des Unterrichts können wir reden. Wenn aber Eltern in Zukunft dem Konfirmandenunterricht keine Wichtigkeit mehr einräumen und ihn notfalls auch einmal gegen die Interessen von Schule, Vereinen et. verteidigen, wird er auf verlorenem Posten stehen.
Pfr. Taig

 

Der Wandbehang in der Kapelle des Mutterhauses der Christusbruderschaft Selbitz
© Christusbruderschaft Selbitz

 

Alles über die Konfirmation

Die Konfirmanden der letzten Jahre    

Unterricht und Termine


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Kleinkinder im Erwachsenengottesdienst?  

Damit kein Missverständnis aufkommt: Wir lieben unsere Kinder - und die kleinen ganz besonders! Deshalb bieten wir Kindergottesdienste (in Hospital jeden Sonntag parallel zum 11 Uhr Gottesdienst) und Familiengottesdienste zu besonderen Anlässen und Festtagen an. Dann freuen wir uns, wenn Eltern alle ihre Kinder mitbringen, auch die ganz kleinen. Bei diesen Gottesdiensten stört es niemand, wenn Kinder herumlaufen und sich auch einmal lautstark wohlfühlen. Das gilt auch für alle Taufen, zu denen wir uns über möglichst viele Kinder freuen, die eingeladen sind, ihre Taufkerzen mitzubringen, um mit dem Täufling zu feiern. Unsere Kinder haben ein Recht auf solche Gottesdienste ...

… und die Erwachsenen haben ein Recht auf ihre Gottesdienste.
Wir meinen z.B. den Beichtgottesdienst vor der Konfirmation, wo die Gemeinde in der Stille ihre Schuld vor Gott bedenkt; die feierliche Abendmahlsfeier, den meditativen Wochenschluss, wo es drei Minuten Stille gibt, oder den Haupt- bzw. Predigtgottesdienst, wo die Gemeinde kommt, um die Predigt zu hören, für die sich der Pfarrer acht Stunden lang vorbereitet hat.

Diese Zeilen wären völlig überflüssig, wenn es - wie früher - noch selbstverständlich wäre, dass Eltern, deren kleine Kinder beginnen, einen Erwachsenengottesdienst zu stören, von selbst auf die Idee kämen, das Gotteshaus zu verlassen. Das Empfinden, dass überhaupt eine Störung vorliegt, kann leider nicht mehr vorausgesetzt werden. Ein Hinweis darauf ist immer heikel und wird manchmal sogar mit dem Vorwurf der „Kinderfeindlichkeit“ quittiert.

Wir haben im Kirchenvorstand über dieses Thema gesprochen und fanden, es ist an der Zeit, darauf einmal hinzuweisen - um unserer kleinen und unserer großen Gemeindeglieder willen. Nur so können wir in unseren Gottesdiensten allen Gemeindegliedern und der Würde unserer Gottesdienste gerecht werden.

Natürlich wissen wir, dass z.B. Taufe, Hochzeit, Konfirmation und auch Weihnachten Familienfeste sind, zu denen die ganze Familie unterwegs ist und miteinander feiern möchte. Deshalb öffnen wir z.B. bei der Konfirmation und anderen Gelegenheiten parallel zum Gottesdienst die Gemeinderäume, wo sich Eltern zurückziehen können, wenn die kleinen Kinder in der Kirche unruhig werden. Dort finden Sie bei bestimmten Anlässen auch Kinderbetreuung, bzw. Spielsachen - und wir wetten, dass auch die Kleinen sich dort wesentlich wohler fühlen.

Seien Sie also nicht gleich böse, wenn Sie von unserem Mesner oder einem freundlichen Mitglied des Kirchenvorstandes im Bedarfsfall auf ein solches Angebot hingewiesen werden.

Unsere Kinder stehen im Mittelpunkt - aber nicht immer und überall.

 

Kinder gehen lieber in den Kindergottesdienst!


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Die Hospitalkirche ist offen!

Die „Siemakerng“ wollen Sie anschaun? Geht ned, da kummt ma ned nei! Solche und ähnliche Auskünfte haben Besucher der Stadt Hof schon von den freundlichen StadtführerInnen erhalten. Sie sind nur zum Teil richtig.

Richtig ist, dass wir das „Schatzkästlein“ Hofs nicht rund um die Uhr und nicht ohne Aufsicht offen halten können. Wir können auch keine Schlüssel der Kirche in fremde Hände geben. Wir sind für unsere Kirche verantwortlich und für Schäden im Zweifelsfalle auch haftbar. Leider weiß nicht jeder Zeitgenosse, wie er sich in einer Kirche zu benehmen hat. Die geschnitzte Taube unter dem Kanzeldeckel wurde uns vor einigen Jahren einfach geklaut.

Trotzdem tun wir alles, um Ihnen auch außerhalb der Gottesdienstzeiten die Kirche offen zu halten. Herr Neubert ist während der Bürozeiten an jedem Wochentag bereit, Ihnen die Kirche zu öffnen. Er und andere ehrenamtlichen Helfer der Kirchengemeinde sind außerdem nach Vereinbarung zu allen möglichen und auch unmöglichen Zeiten für Sie da, wenn Sie oder Ihre Gruppe in die Kirche möchten. Ist in solchen Fällen ein vorheriger Anruf oder eine Mail an uns zu viel verlangt? Ist es zu viel verlangt, wenn wir Sie bitten, Ihre Wünsche auch ein wenig an unseren Möglichkeiten auszurichten?

Alle Jahre ist die Kirche am Tag des offenen Denkmals nachmittags geöffnet. Viele nehmen die Gelegenheit wahr, sich durch die Kirche führen zu lassen. Wenn man sie findet … Herr Brecheis wurde am Rathaus nach der Hospitalkirche gefragt. Er zeigte einfach die Ludwigstraße runter. „Nein“, sagte der offensichtlich Ortskundige, „das da unten ist doch die „Siemakerng“! Auch wieder richtig. Es gibt offenbar Hofer, die noch nie in der Hospitalkirche waren.            Pfr. Taig

 

Unsere Kirche ist offen. Treten Sie ein!

http://www.offene-kirchen-
bayern.de/hospitalkirche-hof

 


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Fotografieren in der Kirche!?

Die Trauung kann beginnen. Der Altarraum wird von zwei Scheinwerfern grell ausgeleuchtet. Links und rechts stehen zwei Kameras, denen nichts entgeht. Hinten auf der letzten Bank sitzt einer vor einem großen Monitor. Plötzlich steht er auf und schreit: Klappe! Sorry, aber die Segnung müssen wir gleich noch mal machen.
Das, liebe Leser, ist leider nur fast frei erfunden. In den Zeiten von „Big Brother“ scheint alles, und wirklich alles zur medialen Ausbeutung zur Verfügung zu stehen. Soll das in der Kirche auch so sein?
Ich meine, nein! Es sollte sich von selbst verstehen, dass man einen betenden Menschen nicht filmt. Oder einen der zum Abendmahl geht, vielleicht innerlich bewegt und mit Tränen in den Augen. Das sind sehr private Momente, in denen die Objektive verschlossen bleiben sollten. Kirche soll ein geschützter Raum bleiben, in dem wir sein dürfen, wie wir sind und wie wir uns fühlen. Hier dürfen die Alltagsmasken fallen, ohne Angst vor dem Blitzlicht, ohne die Angst das Gesicht zu verlieren.
Davor sollte jeder Respekt haben, im eigenen Interesse! Für die Erinnerungsfotos an kirchliche Feiern gibt es auch Möglichkeiten, die die Würde und Andacht des Gottesdienstes nicht stören. Meine Erfahrung ist: Wenn man vorher über dieses Thema redet, findet man Lösungen, mit denen hinterher der Pfarrer und alle Beteiligten zufrieden sind. Und das ist doch die Hauptsache, meint Ihr Pfarrer Johannes Taig.

 

"Die heiligen Räume haben heute ihr Problem mit uns. Wir lieben die Fremde nicht! In narzisstischen Lagen versuchen Menschen, alles sich selber gleich zu machen und sich alles anzueignen. Sie wollen sich dauernd selber vorkommen, sie wollen die Wärme und die Unmittelbarkeit einer sich selbst feiernden Gruppe. Und so soll es auch im Gottesdienst und in der Kirche gemütlich sein wie zuhause im Wohnzimmer. Je individueller und je formloser die einzelnen und die Gruppen vorkommen, um so authentischer scheint der Gottesdienst zu sein. Die Selbstfeier der Gemeinde wird zur Gottesdienstabsicht. Dieser Selbstfeier werden die Texte, die Formen und manchmal auch die Räume unterworfen. Die Gemeinde will unmittelbar zu sich selber sein, und so verliert der Gottesdienst seine Fremdheit, seine Andersheit. Das Verhalten der Menschen wird ununterscheidbar vom Verhalten zuhause, im Wirtshaus oder auf einer Party. Die Sakralität der Handlung und des Raumes wird nicht aufgehoben, wie oben beschrieben, durch das prophetische Wissen um die Heiligkeit aller Orte, sie wird zerstört durch die Banalität narzisstischer Allgegenwart. Die alten Räume stellen sich in ihrer Fremdheit zum Glück solchen Versuchen noch in den Weg, damit wird die Komik solcher Selbstinszenierungen wenigstens durchschaubar." (Fulbert Steffensky)


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