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1. Buch Mose (Genesis) Kapitel 2
Vers 18 bis Kapitel 3 Vers 8
18 Und Gott der HERR sprach:
Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin
machen, die um ihn sei.
19 Denn als Gott der HERR gemacht hatte von der Erde allerlei Tiere auf
dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel, brachte er sie zu dem
Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn der wie Mensch allerlei
lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen.
20 Und der Mensch gab einem jeglichen Vieh und Vogel unter dem Himmel und
Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin
gefunden, die um ihn wäre.
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und
er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloß die Stätte zu
mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen
nahm, und brachte sie zu ihm.
23 Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von
meinem Fleisch; man wird sie Männin heißen, darum daß sie vom Manne
genommen ist.
24 Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe
hangen, und sie werden sein ein Fleisch.
25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und das Weib, und schämten sich
nicht.
3:1 Und die Schlange war listiger denn alle Tiere auf dem Felde, die Gott
der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt
haben: Ihr sollt nicht essen von den Früchten der Bäume im Garten?
2 Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume
im Garten;
3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Eßt
nicht davon, rührt's auch nicht an, daß ihr nicht sterbt.
4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes
sterben;
5 sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure
Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
6 Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er
lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und
sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß.
7 Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie
nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze.
8 Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der
Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem
Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten.
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